Yoshi hat Geburtstag
Heute ist unser kleiner Mann schon 2 Jahre alt geworden…
Es ist echt unglaublich wie schnell die Zeit doch vergeht
Wir wünschen dem kleinen alles gute und freuen uns auf viele weitere Jahre mit dem kleinen Tiger
Heute ist unser kleiner Mann schon 2 Jahre alt geworden…
Es ist echt unglaublich wie schnell die Zeit doch vergeht
Wir wünschen dem kleinen alles gute und freuen uns auf viele weitere Jahre mit dem kleinen Tiger
Jeder kennt den bekannten Spruch “die sind wie Katz und Hund”, doch wieso sagt man so etwas überhaupt noch? Mittlerweile beweisen viele Haushalte, das dieser Satz nicht nur negativ gemeint sein kann. Zu diesen zählen auch wir.
Als Lola zu uns kam, lebte Bowie, unser Magyar Vizsla Rüde schon etwas über ein Jahr lang bei uns.
Natürlich gab es angfangs ein paar kleine Schwierigkeiten, aber diese hat man fast immer, wenn man 2 verschiedene Tierarten zusammenbringen möchte.
Wichtig ist, dass man sich zeit nimmt und das der Hund nicht generell schlecht auf Katzen zu sprechen ist. Hierbei urteilen viele Hundehalter sehr schnell, weil die meisten Hunde draußen Katzen jagen würden, wenn sie dürften bzw es schon getan haben und viele von diesen konnte ich ins Staunen versetzen, als ich ihnen bei uns zeigte, dass ihre Hunde doch mit Katzen konnten (hier sollte man wirklich gute Kenntnisse besitzen und erfahrung haben). Hatte auch schon Pflegehunde hier, wo die Besitzer der Meinung waren, dass es mit den Katzen wahrscheinlich nicht funktionieren würde und siehe da, es klappte
Nun aber wieder zurück zum Thema…. Der Hund sollte, wenn nötig erst einmal lernen den Katzen nicht hinter her zu rennen . Entweder übt man dafür dann zuerst an der Leine oder wenn der Hund sich auch sicher abrufen lässt, in dem man ihn jedes Mal, wenn er einen Versucht startet stoppt.
Egal, ob nun Hund oder Katze zuerst da war, der jenige der es war darf nicht vernachlässigt werden wegen dem Neuzugang! Im Gegenteil, er oder sie müssen sehen, dass sie trotz des Neuzuganges immer noch “aktuell” sind und der neue keine Bedrohung darstellt.
Bis auf die Tatsache, dass wir immer ein Auge auf Hund und Katze haben, haben wir den Rest die Zeit machen lassen.
Nach ein paar Tagen hatte Bowie, Lola dann so gut aufgenommen, dass er sogar die Rolle des Ziehpapa’s übernahm. Er schlief mit ihr zusammen, putzte sie und passte auf sie auf.
Vor ein paar Tagen hatten wir für Lola und Yoshi die Packung mit den Spielmäusen mitgenommen und möchten hier nun einen kleinen Bericht darüber schreiben.
Vom Preis her ist das 2er Pack minimal teurer, als wenn man 2 einzelne Mäuse holt, dafür diese mit Catnip und Schelle.
die Mäuse sind insgesamt 5cm groß (eine graue und eine weiße)…
Vor dem Benutzen entfernt man am besten die Augen und die Nase, da diese Teile sonst irgendwann verschluckt werden könnten.
Schon seit dem ersten Tag lieben unsere beiden diese Mäuse und spielen auch ohne uns so gut wie jeden Abend mit ihnen.
Was uns überzeugt hat ist, das dies ein sehr vielseitiganwendbares Spielzeug ist. Man kann die Mäuse einfach nur werfen, sie an einer Schnur festbinden, sie in einer Kiste mit Löchern verstecken und und und…Mit etwas Fantasie fallen einem da einige Ideen ein
Für den längeren Spielspaß empfehlen wir aber, die Mäuse wegzulegen, wenn man nicht gerade mit den Katzen spielt.
Als Lola schon etwas länger kastriert war, schaffte sie es einmal abzuhauen, als wir Besuch bekamen. 2 Tage lang war ich auf der Suche nach ihr, Nachbarn, die selbst Katzenbesitzer waren halfen uns, ich rief bei Tasso an, ich ließ das Fenster nicht aus dem Auge und trotzdem war sie wie vom Erdboden verschwunden.
Am 2. Tag sah ich dann die letzte Hoffnung in unserem Hund Bowie, ansonsten hätte ich erst einmal die Suche aufgegeben und hätte gewartet, bis sie vielleicht wieder gekommen wäre.
Auf jeden Fall nahm ich ihn an die Leine und schickte ihn mit einem “Such Lola” los. Wie ein verrückter nahm er eine Spur auf, zog mich quer durch die Straßen, über Wiesen und irgendwann zur Straße. Von dort aus, ging er dann direkt nach Hause, wo er den Kopf durch das Geländer steckte und unten Richtung Keller schaute.
Etwas enttäuscht wollte ich ihn gerade dort weg nehmen, als ich sah, dass es Lola gefunden hatte!
Sie saß völlig verschreckt hinter ein paar Kisten, ließ sich von mir aber ohne Probleme nehmen. Ich war in diesem Moment einfach nur glücklich unsere Maus wieder gefunden zu haben….
Seitdem ist sie bisher nur 1x durchs Fenster ausgebüxt, wo sie aber direkt davor sitzen blieb und erbärmlich maunzte, damit sie endlich wieder jemand rein holt.
Wir ließen Lola kastrieren, da sie in immer kürzeren Abständen rollig wurde und weil sie kaum zu ertragen war in dieser Zeit. Sie war die ganze Zeit am schreien, schmuste alles an und das selbst in der Nacht!
Schnellst möglich machten wir einen Termin beim Tierarzt.
Als der “große” Tag gekommen war, ging ich mit gemischten Gefühlen dorthin und übergab Lola an die Tierarzthelferin. Angespannt und in Sorge wartete ich auf den Anruf, der schon längst überfällig war.
Endlich kam dann der erlösende Anruf, dass es ihr gut ginge, die OP aber nicht gerade die einfachste war, weil Lola schon wieder kurz vor der Rolligkeit war und es somit etwas stärker geblutet hatte, als normal.
Am Nachmittag holten wir sie dann ab, besprachen noch den Rest und fuhren nachhause.
Dort stellten wir die Box geöffnet auf den Boden und warteten.
Lola kam irgendwann stark schwankend aus der Box und blieb erst einmal wenige Meter weiter liegen.
Für mich war es natürlich total schlimm unsere kleine Maus so sehen zu müssen.
Am nächsten Morgen war sie dann wieder ganz die alte und die 10 Tage bis zum Fäden ziehen vergingen wirklich schnell und ohne Probleme.
Wir raten auf Grund unserer Erfahrung jeden nicht bis zur 1. Rolligkeit zu warten, sondern die Katze direkt kastrieren zu lassen. Nicht nur wegen dem Stress, dem die Katze in dieser Zeit ausgesetzt ist, nein, auch aus dem Grund, dass die Katzen dann alles versuchen um ihrer Natur nach zu gehen und wenn man Pech hat, dann schaffen sie es auch und man kann in der nächsten Zeit mit Jungen rechnen…
Yoshi ist nicht unser erster Kater, aber der erste, den wir bisher noch nicht haben kastrieren lassen.
Er hat nun schon vor einiger Zeit angefangen zu markieren, aber nur ins Katzenklo, alles andere blieb bisher (gott sei dank) verschont.
Einen großen Unterschied zu den anderen Katern konnten wir bisher nicht feststellen, Yoshi ist ein sehr ruhiger, schmusiger und lieber Kater und zeigt keinerlei Anzeichen von Stress.
Aus diesem Grund denken wir, dass es jedem selbst überlassen ist, ob man seinen Kater kastriert oder nicht bzw kommt es auch stark auf das jeweilige Tier an. Wäre Yoshi in einer permanenten Stresssituation, würde überall in der Wohnung markieren oder würde andere Probleme bereiten, dann würden wir ihn natürlich auch kastrieren lassen.